Schüler bauen Brücken

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Machtkonzentration und Bonarpartismus

Die ungarische Philosophin Agnes Heller erhielt für ihr lebenslanges Engagement den Carl-von-Ossietzky-Preis der Stadt Oldenburg. Im Interview spricht sie über den Rechtsruck in ihrem Heimatland, den sie scharf kritisiert – und dessen Wurzeln ihrer Meinung nach zum nicht geringen Teil in den zeithistorischen Entwicklungen liegen.

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Herrschaftspose und Volksaufläufe

Für den Grafen auf die Straße: Im Streit um das Denkmal für Anton Günther gab es eine Demonstration der Befürworter sowie eine Gegendemo der Kritiker. Der Bronzegraf selbst war von den Initiatoren der Denkmalinitiative für wenige Stunden auf einem Anhänger vor dem Schloss platziert worden, um einen Eindruck zu vermitteln, wie sich das historistische Standbild dort machen würde.

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Geschichte im Nordwesten: März 2012

In der Märzausgabe von Geschichte im Nordwesten geht es neben der geplanten Straßennamenstudie um die Situation der Roma in Rumänien, Neonazis in der Region und den 500. Geburtstag des Kartographen Mercator. Dazu gibt es einen längeren Film über das Römer- und Germanenfest in Kalkriese zum 2000. Jahrestag der Varusschlacht – ein Beispiel für eine durchaus gelungene Kombination aus Geschichtsvermittlung und Publikumspektakel.

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Kulturbeflissener Kriegsherr

1712 wurde Friedrich II. geboren; der Monarch, der aus Preußen in einer Reihe von Kriegen eine europäische Großmacht formte, der aber auch Flötenkonzerte gab und dichtete und der in dieser Ambivalenz von den verschiedensten Gruppierungen und Strömungen instrumentalisiert wurde. Ein Oldenburger Psychologieprofessor befasst sich seit Jahren mit dem “Alten Fritz” – historisch, aber eben auch psychologisch.

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Würdigungen mit Ablaufdatum

Die Hedwig-Heyl-Straße soll umbenannt werden, fordern Linke und Piraten im Oldenburger Stadtrat. Damit sind sie 2009 schon einmal gescheitert, dieses Mal jedoch stehen die Chancen ganz gut – und vielleicht brauchen auch andere Straßen in absehbarer Zeit einen neuen Namensgeber. Welche das sein könnten, soll eine Studie ermitteln.

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Streitlinien um Kunst

Der Kulturausschuss des Rats der Stadt Oldenburg diskutiert seit Monaten die “Leitlinien zur Kunst im öffentlichen Raum”. Der Grund für diese Leitlinien: Das Grafendenkmal. Der Grund für die langwierige Auseinandersetzung um die Leitlinien: Vermutlich ebenfalls das Grafendenkmal. Es geht somit auch um den Umgang mit der Vergangenheit und Formen der Erinnerungskultur.

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Aus der Geschichte der Sinti und der anderen Roma-Gruppen

Die Minderheiten der Sinti und Roma blicken auf eine lange Geschichte der Verfolgung zurück, die bereits im Mittelalter begann, unter der NS-Herrschaft mit der Ermordung einer vermutlich sechsstelligen Zahl an Menschen ihren traurigen Höhepunkt erreichte und bis heute nicht verschwunden ist – die pogromartigen Vorfälle in Osteuropa haben dies vor kurzem wieder gezeigt. In einer vierteiligen Reihe betrachtet Günter Heuzeroth die Geschichte der Sinti und Roma im Allgemeinen und in Oldenburg im Speziellen.

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Sachsenspiegel in digitaler Pracht

Der Sachsenspiegel, das wohl bedeutendste mittelalterliche Rechtsbuch, liegt in der Oldenburger Landesbibliothek in einem Exemplar des Jahres 1336 vor – das heißt, es liegt zumeist im Tresor und wird nur zu besonderen Anlässen öffentlich präsentiert. Interessierte können aber trotzdem jederzeit einen Blick in das Buch werfen: Die Landesbibliothek hat das Werk komplett digitalisiert und online verfügbar gemacht.

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Deichdokumente übergeben

Welche Familien im Amt Bockhorn wo gelebt hat, wie Grundstücke damals zugeschnitten waren und mit welche Beträgen Anwohner zur Deichkasse gebeten wurden, geht aus Deichbauregistern aus dem 18. und 19. Jahrhundert hervor, die jetzt ihren Weg ins Staatsarchiv Oldenburg gefunden haben.

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