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"Geschichte im Nordwesten"
Montag, 13. Februar, 19 Uhr und 23 Uhr auf oeins

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Laufende Ausstellungen

Oldenburg, Landesmuseum Natur und Mensch:
"O schaurig ist's, übers Moor zu gehn..."
(bis auf weiteres)
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Oldenburg, Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte:
"Der zweite Aufbruch in die Moderne"
(bis 29. Januar 2012)
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Oldenburg, Landesbibliothek:
"Praha - Prag 1900-1945"
(bis 28. Januar 2012)
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Jever, Schlossmuseum:
"Wohlgeruch und Silberglanz"
(bis 15. Januar 2012)
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Jever, Schlossmuseum:
"'Sie schauen noch?' - Historische Geschäfte in Jever"
(bis 30. Januar 2012)
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Wilhelmshaven, Küstenmuseum:
"Bunt verpackt – Werbung auf Blechdosen, Emailschildern und Spielzeug"
(bis 26. Februar 2012)
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Osnabrück, Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum:
"Grensgevallen - Grenzfälle. Vluchtelingen - Flüchtlinge 1933 - 1940"
(bis 15. Januar 2012)
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Die Erfindung der Zigeuner

Am 27. Januar, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus und der Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz, wird in Oldenburg auch an die ermordeten Sinti und Roma gedacht. Der Förderverein Internationales Fluchtmuseum veranstaltete zusammen mit dem Freundeskreis Sinti und Roma und der interkulturellen Arbeitsstelle IBIS zu diesem Anlass eine Buchvorstellung: Klaus-Michael Bogdal, Professor für Literaturwissenschaft an der Uni Bielefeld, sprach mit oeins über sein Buch „Europa erfindet die Zigeuner“.

Weiterlesen: Die Erfindung der Zigeuner

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Stimmen zum Denkmalstreit

Die Frage, ob man das privat finanzierte Reiterstandbild für Graf Anton Günther aufstellen soll – und vor allem: wo – wird weiter eifrig diskutiert. Kritik kommt vor allem von Vertretern der Kulturinstitutionen und von wissenschaftlicher Seite; die Initiatoren sehen die Bevölkerung auf ihrer Seite – aber wer bringt nun eigentlich welches Argument vor?
Eine unkommentierte Collage von Aussagen zum Grafen – dem historischen wie dem bronzenen.

Weiterlesen: Stimmen zum Denkmalstreit

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Verjüngungskur für ein bedeutendes Monument

Das Mausoleum der herzoglichen Familie auf dem Gertrudenfriedhof ist eines der ältesten beinahe im Ursprungszustand erhaltenen klassizistischen Gebäude und war damit auch prägend für das Stadtbild Oldenburgs. Die Möglichkeit, dieses einzigartige Bauwerk zu besichtigen, gab es indes nur selten: Das Mausoleum befindet sich nach wie vor in Familienbesitz. Nun wird das marode Gebäude saniert – zur Hälfte aus öffentlichen Mitteln, da ein Gutachten dem Bauwerk nationale Bedeutung attestiert. Ob es danach auch öfter der Öffentlichkeit zur Verfügung steht, ist noch unklar.

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Ortslexikon reloaded

Nachdem im Frühjahr der erste Band des Ortslexikons vorgelegt wurde, folgten nun im zweiten die Buchstaben L bis Z. Auf rund 1.200 Seiten informieren ebensoviele Einträge u.a. über Orte und deren Einwohnerzahlen und Geschichte, geografische Landmarken und archäologische Stätten im Oldenburger Land. Ein dritter Band mit Kartenmaterial und einem Register folgt im Sommer.

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Faszination Moorleiche: Für jugendliche Literaturfreunde!

Die Moorleiche “Der Junge von Windby” und das Gedicht “Der Knabe im Moor” sind Inspiration für einen kreativen Wettbewerb:

»lyrix«, der bundesweite Schülerlyrikwettbewerb von Deutschlandfunk und Deutschem Philologenverband, geht 2012 in seine fünfte Wettbewerbsrunde. Mit dem Deutschen Museumsbund als neuem Projektpartner wird die bereits 2011 erprobte Kooperation mit
Museen auf ein solides Fundament gestellt. Jeden Monat steht eines von zwölf Museen mit einem Kunstobjekt Pate. Die ausgewählten Objekte korrespondieren thematisch mit den monatlich wechselnden »lyrix«-Leitmotiven. „Das »lyrix«-Projekt verbindet auf innovative Art und Weise Schreibförderung und Kunst- und Kulturvermittlung für Schülerinnen und Schüler. Ich freue mich sehr, dass der Deutsche Museumsbund seine
Kompetenz in Museumsfragen in diesen spannenden Wettbewerb einbringen kann“ (Dr. Volker Rodekamp, Präsident Deutscher Museumsbund).
»lyrix« wurde 2008 vom Deutschlandfunk und dem Deutschen Philologenverband ins Leben gerufen. Schirmherrin ist die Bundesbildungsministerin, Prof. Dr. Annette Schavan. Jährlich bestimmt eine prominent besetzte Jury aus Literaturwissenschaftlern, Autoren undLiteraturredakteuren zwölf »lyrix«-Preisträger, die zu einer mehrtägigen Schreibwerkstatt nach Berlin eingeladen werden. In den letzten Jahren hat sich das »lyrix«-Projekt stetig erweitert und mit Partnern bundesweit vernetzt. Seit 2010 finden regelmäßig Schreibwerkstätten für Schülerinnen und Schüler statt, in denen namhafte Autoren Grundlagen des Kreativen Schreibens vermitteln.
Im Februar 2012 ist “lyrix” in der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen, am Archäologischen Landesmuseum zu Gast.

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Streit um den Stallmeister

Noch einmal kompakt: Die Dezember-Ausgabe von “Geschichte im Nordwesten”. Mit Graf Anton Günther, einem Interview mit Peter-René Becker vom Landesmuseum Natur und Mensch sowie einer Reihe von Kurzberichten.

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Der Siegfriedensengel

Den Siegerkranz auf den Kopf setzend: Die Oldenburger Victoria. BILD: alt-oldenburg.de

Den Siegerkranz auf den Kopf setzend: Die Oldenburger Victoria. BILD: alt-oldenburg.de

Auf der Friedenssäule auf dem Oldenburger Friedensplatz habe mal ein Friedensengel gethront, hört man immer wieder – zumeist in der Tagespresse. In den 1880er-Jahren war das Ensemble, obwohl es schon damals als Friedenssäule bezeichnet wurde, unter einem anderen Namen geläufig, der der ursprünglichen Intention gerechter wird: Kriegerdenkmal.

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Die verlorene Moderne

Die Ausstellung “Der zweite Aufbruch in die Moderne” kehrt zurück zu den Anfängen des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Oldenburg. Dessen erster Leiter Walter Müller-Wulckow hatte in den 20er-Jahren eine ansehnliche Sammlung an zeitgenössischer Kunst zusammengetragen und das Museum in der Provinzstadt im Nordwesten zu einem der ersten Häuser gemacht, in denen die Moderne Einzug hielt – bis die Nationalsozialisten die nach ihrer Ansicht “entarteten” Kunstwerke beschlagnahmten.

Weiterlesen: Die verlorene Moderne

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Geschichte erinnern, Zukunft gestalten

Die Kulturwissenschaftlerin Prof. Aleida Assmann sprach auf Einladung des Arbeitskreises “Erinnerung gestalten” in Oldenburg über die Erinnerungskultur in Deutschland. Der Vortrag in voller Länge:

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Der Großherzog, der keiner sein wollte

Wohl keiner der Oldenburger Herrscher ist, vom Grafen Anton Günther einmal abgesehen, so prominent und präsent wie Peter Friedrich Ludwig. Auf dem Schlossplatz steht eine Statue von ihm, das PFL trägt seinen Namen. Dennoch ist der Herzog von der Forschung ein wenig vernachlässigt worden – nun befasst sich eine neue Dissertation mit der Außenpolitik des Monarchen, der aus Frust über nicht erreichte Ziele lieber Herzog bleiben wollte.

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